Das wars

So das war meine Reise.

Heute fast ein halbes Jahr später und wenige Tage vor meiner nächsten grossen Reise möchte ich doch noch einmal ein paar Abschlussworte schreiben.

Meine Beziehung zu meinem Freund endete vor 3 Wochen und wir haben uns getrennt. Er lebt nun in Barcelona und ich bin weiter hier auf Teneriffa.

Mexico war eine meiner schönsten Reisen die ich je gemacht habe und viele schöne Dinge sind mir heute in Erinnerung geblieben und vieles werde ich nie vergessen. Vor allem nicht meinen Freund mit dem ich diese wunderbare Zeit erleben durfte.

Jetzt gehe ich auf meine nächste grosse Reise. Ich beginne mit Peru, werde danach Chile und Ecuador mitnehmen und letztlich in Costa Rico und natürlich wieder Mexico landen. Meine Reise wird mindestens 2-3 Monate betragen und es ist nicht nur eine Reise in die Ferne sondern auch eine Reise ins Ich.

Wenn Ihr Lust verspürt ich lade Euch gerne mit auf die Reise ein unter

http://www.loslassen.org

Ich freue mich auf viele Mitleser und danke allen die diesen Blog mit Interesse gelesen haben. Auch hoffe ich konnte ich interessante Dinge berichten die vielleicht Lust auf mehr machen und den einen oder anderen ermutigen eine ähnliche Reise wie ich sie angetreten habe zu machen.

Flirten in Mexico City

Das heutige Theme dreht sich ums Flirten in Mexico.

Nirgendwo auf der Welt habe ich etwas derartiges gesehen wie hier in Mexico. Mir ist ja schon klar dass bei 22 Millionen Einwohnern schon ein paar Mehr dabei sind die auch “ältere” Herren wie mich mögen. Ich bin mit meinen 48 Jahren zwar noch nicht ausgemustert aber sicherlich kann ich mit den jungen hübschen Männern nicht mehr mithalten.

Hier in Mexico jedoch merke ich nichts von meinem Alter. Es scheint so dass ich als Ausländer hier äusserst gefragt bin und mit äusserst meine ich auch äusserst.

Während ich in Deutschland schon grosse Probleme habe einen jungen unter 20 jährigen Mann für mich zu begeistern ist das auf den kanarischen Insel ein wenig einfacher auch wenn es schwierig bleibt.

Hier jedoch schauen mir mehr junge Männer hinterher also irgendwo anders auf der Welt.

Ich gehe durch die Innenstadt und braucht keine 5 Minuten bis sich der erste hübsche junge Mann für mich interessiert. Und mit interessiert meine ich auch der will mit mir ins Bett.

Heute jedoch potenzierte sich das ganze. Wie immer gehe ich tagsüber für 2-3 Stunden ins Starbucks um ein wenig zu arbeiten und natürlich um diesen Blog zu schreiben. Das Starbucks hier hat kostenloses Internet und man sitzt gemütlich bei einem grünen Tee, wobei der halbe Liter etwas über einen Euro kostet.

Der Weg vom Hotel zum Starbucks dauert etwa 5 Minuten und ich bin es schon gewohnt dass ich auf diesem Weg zumindest einen finde der heiss auf mich ist. Und nicht irgendeiner sondern einer dieser tollen wirklich hübschen Latinos zwischen 16 und 20 Jahren.

Heute traf ich Jeoshua, welche mit mir unbedingt was machen wollte. Ich war auch nicht abgeneigt denn so ein hübscher läuft einem wirklich nicht jeden Tag über den Weg. Gleichzeitig war aber auch ein weiterer Junge an mir dran und sprach mich an. Ein paar Minuten bevor Jeoshua den Mut hatte mich anzusprechen war ein anderer schneller und wollte mit mir ins Hotel.

Das jetzt schon zwei zur gleichen Zeit sich um mich bemühen ist aussergewöhnlich und ich frage mich wirklich was ich an mir habe dass sich so viele für mich interessieren. Ich glaube schon dass ich nicht so schlecht aussehe aber das was ich hier erlebe ist der Gipfel.

Nun ich habe einen wirklich sehr hübschen Freund und bin sehr froh mit ihm zusammen zu sein. Wäre ich solo würde ich hier sicherlich schnell jemand anderen finden der auch Lust hätte mit mir nach Europa zu kommen, aber so bin ich äusserst froh meinen Freund zu haben.

Gleich geht es zu Mutter und wir essen zusammen fast zum letzten Mal.

Die Tag sind gezählt

So langsam wird es spürbar, uns bleiben nur noch wenige Tag hier in Mexico.

fachkundige Hilfe bei der Auswahl der Chilis

fachkundige Hilfe bei der Auswahl der Chilis

Zum Einen freue ich mich natürlich auf die vor mir liegenden Aufgaben und ich freue mich zurückzukehren nach Teneriffa trotzdem wird mir der Abschied schwer fallen.

Gestern hat es Isabel, die Mutter meines Freundes,  schon bemerkt. Nach einem gemeinschaftlichen “Frühstück” um 12 Uhr in dem Markt wo Isabel arbeitet war die Stimmung schon etwas gedrückt. Es zeigte sich eine leichte Traurigkeit denn allen war bewusst bald müssen wir uns trennen.

Ich habe mich schon so sehr an das Leben und die Leute hier gewöhnt dass ich hier gut leben könnte. Mir gefällt Mexico City, es ist einfach eine fantastische Stadt. 22 Millionen Einwohner, das muss man sich mal überlegen. Madrid mit 4 Millionen Einwohnern ist für mich schon äusserst gross aber das was man hier vorfindet ist unglaublich.

Alleine das Ausgehen abends ist toll. Auf Teneriffa kommt man am Samstag Abend um 1 Uhr nachts in die schwulen Discotheken und es ist leer. Dort füllt es sich ab 2 Uhr bis 6 Uhr morgens. Hier hat man an jedem Tag der Woche High Life. Wir waren gestern am Sonntag in einer Disco um 10 Uhr abends.

Obststand auf einem Markt in Mexico

Obststand auf einem Markt in Mexico

Die Disco war voll und damit meine ich wirklich voll.

Egal an welchem Wochentag man ausgeht immer ist in den Discotheken sehr viel los. In der Calle Londres nahe dem Angel einer Statue in der Avenida Reforma und in der Zona Rosa gelegen gibt es eine unzahl an Discotheken.

Eigentlich wollte ich hier die besten Orte aufschreiben wo man ausgehen kann aber damit wäre der Umfang dieses Berichtes zu gross. Eine Disco an der anderen findet sich hier und jede ist voll.

Das schöne hier ist dass man ständig feiern kann wenn man es möchte. Alle sind gut drauf, es wird getanzt und gefeiert. Woher die jungen Leute das Geld dazu haben ist mir nicht ganz klar, aber zum Ausgehen reicht es.

Stand mit Süssem auf dem Markt

Stand mit Süssem auf dem Markt

Auch war ich überascht dass beim Friseur vor dem Wochenende Hochbetrieb war.  Mein Freund klärte mich aber auf und sagte mir dass die jungen Leute hier alles Geld was sie verdienen in Ihre Kleidung und Schönheit investieren.

Viele Discos sind kostenlos und nehmen keinen Eintritt, andere wiederum nehmen 50 Pesos wofür man dann auch meist ein Getränk bekommt. 50 Pesos ensprechen etwa 3 Euro. Für 10 bzw. 20 Pesos also 80 Cent bis 1,20 Euro bekommt man ein weiteres Getränk was wirklich sehr günstig ist wenn man bedenkt dass es sich um Discotheken handelt.

Tortillas mit Füllung

Tortillas mit Füllung

Gestern waren wir dann noch auf dem alten Markt in Coyoacan wo man handwerkliche Arbeiten kaufen kann. Dort habe ich dann noch ein paar kleine Geschenke gekauft für meine lieben Freunde und meine Familie. Viel konnte ich dabei nicht kaufen da ich ja auf das Gewicht achten muss, denn wir müssen auch alles wieder mitbekommen. Die Koffer waren sowieso schon übervoll und wir haben hier ein Paket fertig gemacht welches wir per Post nach Hause schicken. So passt mehr in den Koffer und wir können noch ein paar Mitbringsel mehr mit einpacken.

Obststand frischer geht es nicht

Obststand frischer geht es nicht

Ebenso stand gestern mit auf dem Programm nach dem Frühstück mit der Familie Chili einzukaufen. Wir kauften ca. 1,5 kg Chili um auch ein paar der Gerichte zu Hause auf Teneriffa kochen zu können. Ich glaube eines der Dinge die ich am meisten vermissen werde ist und bleibt das Essen. Mutter Isabel hat uns fachkundig beraten welche Chilis wir nun kaufen mussten.

Reiche Auswahl an Obst

Reiche Auswahl an Obst

Das schöne an den Chilis ist dass diese getrocknet sind. Damit sind diese ca. 1 Jahr haltbar. Am liebsten hätten wir 10 kg nur mit Chilis mitgenommen aber das wäre dann doch ein wenig übertrieben gewesen.

Beim durchschlendern des Marktes sind mir wieder die tollen Stände mit Obst und Gemüse aufgefallen. So was kann man sich auf Teneriffa nicht mal erträumen. Während auf Teneriffa das Obst meist schon fast vergammelt in dem Supermarkt landet hat man hier auf den Märkten in Mexico City eine unbeschreiblich grosse Auswahl. Die Hälfte der Gemüse und Obstsorten kannte ich nicht einmal.  Was auf den Bildern schon schmackhaft aussieht muss man sich einmal real ansehen dann kann man verstehen warum mir das Wasser im Mund zusammenläuft beim blossen Ansehen.

Hier kocht die Chefin

Hier kocht die Chefin

Auf dem Markt von Coyoacan waren dann Süssigkeiten angesagt. Wir probierten 3-4 verschiedene typisch mexikanische Süsswaren die für wenig Geld an den zahlreichen Ständen zu kaufen waren. Die meisten davon sind wirklich lecker auch wenn ich sagen muss dass ich letztlich die leckeren Tacos den Süssigkeiten vorziehe. Auch immer wieder ein Genuss sind die Stände an denen man Fruchstücke kaufen kann. Diese werden dann mit Chilipulver und frischer Limone versehen.

Auch wenn wir uns als Europäer solch eine Kombinantion nicht vorstellen können so kann ich nur sagen dass auch diese Früchte mit Chili umwerfend schmackhaft sind. Nach meiner Darmerkrankung bin ich noch ein wenig vorsichtig mit Chili jedoch ganz verzichen werde ich darauf nicht.

Wir wissen wahrscheinlich jetzt auch woher meine Darmerkrankung gekommen ist. In Cancun assen wir Tacos mit einer Sosse die aus Chili Habanera bestand. Diese Chili ist die gefährlichste von allen und man sollte einfach die Finger davon lassen. Auch wenn ich bei dem Essen in Cancun wirklich das erste mal das Gefühl hatte dass die Chilisauce zu scharf sei, so hat mich das nicht abgehalten diese zu essen.

Die Quittung dafür bekam ich ja ein paar Tage später.

Chanson alla mexicana

Chanson alla mexicana

Jetzt werde ich sehen wie ich mich mit etwas weniger Chili begnüge. Heute morgen gab es ein leckeres Frühstückda mein Freund aber nicht zugegen ist jetzt kann ich nicht mal mehr sagen wie das heisst.

Abends dann gingen wir wieder in unsere Liebslingsdisco die “Taller”. Dort gab es wie auch eine Woche vorher schon eine tolle Vorführung. 3 “Männer” naja einen davon würde ich eher als Frau bezeichnen trugen im Stil vom Chanson mexikanische traditionelle Lieder vor. Ein Pianist der blind war aber vom feinsten spielte und ich kann das wirklich beurteilen, ein Cello und der Gesang.

Diese mexikanischen Chansons haben mich schon mitgerissen und die Darsteller waren einmalig. Die Musik die Mexico zu bieten hat besticht durch eine ausserordentliche Vielfalt und Tragik die in vielen Liedern zu hören ist. Ich werde versuchen mir eine CD mit diesen Liedern zu besorgen.

Als Abschluss wurde ein Lied von Edith Piaff und Bohemian Rapsodie von Queen geboten was ich in so einer tollen Interpretation noch nie gehört habe. Alles in allem mal wieder ein begeisternder Abend in einem tollen Umfeld.

Moctezumas Rache

Mich hat es schon gewundert dass ich das Essen hier so gut vertrage.

Man sagt jeden Deutsche der hier in Mexico Urlaub macht ereilt das gleiche Schicksal nämlich Moctezumas Rache. Darunter versteht man eine Darminfektion die durch Bakterien verursacht wird.

Gericht mit Blättern der Agave

Gericht mit Blättern der Agave

Mein lieber Freund Ted, welcher Arzt ist, hat mich davor bereits gewarnt und mir vorsorglich die richtigen Medikamente mitgegeben. Darunter ein Antibiotikum ohne das diese Krankheit nicht zu bewältigen ist.

Das Essen in Mexico ist eben anders und unser “deutscher” Magen vertägt es nun mal nicht so gut. Ich dachte eigentlich ich bleibe verschont, doch zufrüh gefreut. Nach einem Tag im Bett geht es mir aber schon wieder etwas besser. Auch konnte ich etwas Essen, denn stärken muss ich mich schon.

Vor 2 Tagen gab es bei Isabel ein typisches Gericht dessen Name mir im Moment leider nicht mehr einfällt. Es handelt sich um Hühnchen in einer Chilisauce welches in den Blättern die man aus der Agave (Magey) gewinnt eingerollt ist und gekocht wird.

Hühnchen in Chilisauce

Hühnchen in Chilisauce

Der aufmerksame Leser wird sich an die Blätter erinnern die man aus der Agave gewinnt und auf denen die Mayas geschrieben haben, welches sie also als Papier genutzt haben.

Jetzt könnte man meinen das müsste der Grund für meine Erkrankung sein, aber ich glaube das offen gesagt weniger.

Jetzt werde ich zumindest 2-3 Tage auf das herrliche Essen verzichten müssen und das wo mir nur noch wenige Tage hier bleiben. Aber Moctezumas Rache machte eben auch vor mir nicht halt.

Heute ist mir in der Innenstadt von Mexico City einmal mehr aufgefallen dass jeder macht was er will und das Recht hier wohl recht flexibel gehalten wird.

Ich spreche von Raubkopien die hier in Mexico in grossem Stil vertrieben werden.

Raubkopien in der Innenstadt

Raubkopien in der Innenstadt

Ich kenne bereits von Spanien dass man überall Raubkopien kaufen kann, jedoch sind die Händler die diese Raubkopien verkaufen zumindest vorsichtig und verziehen sich sofort wenn Polizei auftaucht.

Stand mit Raubkopien an der Metro

Stand mit Raubkopien an der Metro

Hier jedoch ist das ganz anders. Es gibt Stände überall in der Stadt wo die Raubkopien angeboten werden. Die Polizei spaziert vorbei und unterhält sich sogar mit den Verkäufern.

Zudem gibt es einige Stände die sich spezialisiert haben. So findet man Stände die ausschliesslich Musik DVDs vertreiben, andere wiederum haben sich auf Software spezialisiert. Immer bemerkt dass es eigentlich illegal ist solche DVDs zu verkaufen. Vielleicht ist es hier in Mexico auch einfach legal das kann natürlich sein, aber ich glaube es offen gesagt nicht.

Cancun

Wenn man nach Cancun reinfährt merkt man schon den Unterschied.

Hotels in der Zona Hotelera in Cancun

Hotels in der Zona Hotelera in Cancun

Während Mexico City und Merida eine typische mexikanische Stadt sind ist Cancun oder zumindest die “Zona Hotelera” von Reichtum und Tourismus geprägt.

Hier merkt man dass Geld vorhanden ist wohingegen in den Orten Mexico City und Merida die Armut herrscht. Kein Wunder, Cancun gilt als reichste Gegend in Mexico.

Noch nie habe ich so viele Hotelburgen gesehen wie in Cancun.

Hotels in Cancun

Hotels in Cancun

Die Hotelzone streckt sich über Länge von mindestens 5-10 km wo ein Hotel am anderen steht. Das reizvolle an der Zona Hotelera ist dass die Hotels von beiden Seiten mit Wasser umgeben sind. Dort wo die Hotels sind gibt es eine riesige Lagune die wiederum ein paar kleine Inseln beherbergt. Auf einer dieser Inseln liegt unser Hotel.

Nirgendwo habe ich ein Meer gesehen welches in so schönem Türkis leuchtet. Die Sandstände sind enorm und mit sehr hellem feinsten Sand versehen. Zudem stehen Palmen auf den Stränden was eine besondere Atmosphäre gibt.

Kokosnuss mit Milch

Kokosnuss mit Milch

Playa del Carmen der Strand

Playa del Carmen der Strand

Heute waren wir in Playa del Carmen einem kleinen malerischen Ort mit traumhaftem Strand.

Tauchcenter bieten hier Schorcheln an um die einmaligen Korallenriffe zu bewundern. Da das Schnorcheln nicht so mein Ding ist haben wir uns an den schönen Sandstrand gelegt und die Sonne genossen.

Mein Freund holte mir dann eine Kokosnuss die oben aufgeschlagen war und mit 2 Strohalmen versehen war. Wir beide genossen die Kokosmilch, frischer geht es nun wirklich nicht.

Es gibt hier tatsächlich Pelikane die in freier Natur leben. Uns flogen mehrmals Pelikane direkt über den Kopf um dann zum Fischen im Meer anzusetzen. Es ist ein Erlebnis diese grossen Vögel in freier Natur zu sehen.

Pelikan

Pelikan in freier Wildbahn

Der Sturzflug ist ebenso atemberaubend denn die Pelikane stürzen quasi senkrecht ins Meer um zu fischen. Leider waren die Fotos nicht die allerbesten die ich machen konnte da meine Kamera doch zu langsam war für die schnellen Bewegungen.

Abends kann man hier bestens ausgehen in den Einkaufzentren nahe den Hotels. Dort wird alles geboten was man wünscht.

Es gibt sogar ein Hard Rock Cafe hier in Cancun was mich natürlich gleich veranlasste ein Tshirt zu kaufen.

Die Bars und Discotheken verfügen über eine äusserst professionelle Führung. Die Bars sind voll und es wird von Shows über Animation alles geboten. Vor alle aber wird eines, viel getrunken.

Man kann dort für ca. 20 Euro unbegrenzt viel trinken, es gibt viele derartige Angebote. Überhaupt ist der Tourismus sehr auf die USA ausgelegt. Die meisten Preise sind in US Dollar und man muss schon Glück haben wenn man Preise in Pesos haben möchte.

Von Texas nach Cancun fliegt man 2 Stunden daher ist für die Amerikaner Cancun natürlich ein willkommener Urlaubsort weil er eben viel billiger ist als Hawai oder andere Urlaubsgebiete.

Da wir aber nicht vorhaben uns zu betrinken haben wir diese günstigen Angebote nicht genutzt und statt dessen nur 2 Bier bestellt, was dann nach einigem hin und her auch möglich war. Die meisten nutzen eben diese Pauschalangebote 20 Euro und trinken bis zum abwinken.

Die Ausstattung der Discotheken ist äusserst gut, gute Soundanlagen gute Lightshow und Animateure die richtig gut Stimmung machen. Da kann man schon mal in diesen Läden versacken.

Bezüglich des Essens ist es hier nicht so einfach. Es gibt zwar überall mexikanische Küche, jedoch sind es Restaurants die sehr teuer sind und wir wollten nicht das 10 fache ausgeben von dem was wir sonst abends ausgeben.

leerer Strand am 2. Tag in Cancun

leerer Strand am 2. Tag in Cancun

Man muss sich mal vorstellen wir waren für weniger als 200 Pesos also ca 10 Euro mit 5 Personen essen in Mexico City und haben uns inklusive Getränke den Bauch vollgeschlagen und hatten zudem Essen vom feinsten.

Hier müssen wir für 2 Personen etwa 700 Pesos rechnen also 40 Euro und das für Essen was wir nicht unbedingt wollen. Glücklicherweise haben wir gestern einen kleinen Imbiss gefunden wo wir Tacos al Pastor und die typischen Gerichte aus dieser Gegend bekommen konnten. Zwar war der Preis mit 200 Pesos also gut 11 Euro wesentlich teurer als in Mexico City aber wir waren glücklich etwas in dieser Art gefunden zu haben.

Und letztlich schmeckte es auch gar nicht so schlecht.

im Wasser spazieren gehen

im Wasser spazieren gehen

Am 2. Tag waren wir dann an einem Strand gleich hier in der Nähe. Ein so weitläufiger Strand und dann so leer das war schon unglaublich. Man muss dazu sagen es ist zur Zeit die “Temporada baja” also eine Zeit ausserhalb der Saison. Trotzdem haben wir es genossen so alleine am Strand zu liegen und das Wetter zu geniessen.

Das schöne an diesem Strand ist dass man gut 50 Meter ins Wasser eingehen kann und trotzdem nur bis zu den Knieen im Wasser steht. Für Nichtschwimmer also ideal.

Morgen fliegen wir wieder zurück nach Mexico City. Nach ein paar Tagen typischem Touri Urlaub in  Cancun freuen wir uns auch wieder auf die Stadt und auf die Familie und natürlich das besonders gute Essen. Cancun war auf jeden Fall eine Reise wert und es ist ein wunderschöner Ort um Urlaub zu machen.  Uns bleiben jetzt noch 10 Tage die wir mit der Familie verbringen werden danach geht es zurück nach Madrid und anschliessend nach Teneriffa.

Chichen Itza

Wir legten einen Tag Pause ein um meine Grippe ein wenig auskurieren zu können was auch ein wenig geklappt hat, denn heute fühlte ich mich wesentlich besser als die Tage davor.

Chichen Itza Pyramide

Chichen Itza Pyramide

Wir hatten eine Reise gebucht von Merida nach Chichen Itza welches 120 km enfernt ist in Richtung Cancun. Das Gute daran war dass man uns nach der Besichtigung Chichen Itzas mit einem weiteren Bus nach Cancun gebracht. So brauchten wir keinen weiteren Bus nehmen und konnten so 1 Tag einsparen.

Insgesamt waren es ca 3-4 Stunden bis Cancun und ich war froh als wir dort ankamen, denn wir hatten einen kleinen Bus zur Weiterfahrt der nicht gerade sehr bequem war. Ich stelle mir gerade vor wir hätten die Rundreise für 11 Tage durch Mexico gebucht und hätten in diesem “Camioneta” also dem kleinen Bus 11 Tage verbringen müssen, schrecklich.

Observatorium in Chichen Itza

Observatorium in Chichen Itza

Nicht einmal eine Rücklehne für den Kopf hatte der Bus und schlafen war quasi unmöglich.

Chichen Itza ist eine der grössten Ausgrabungsstätten in Mexico und wirklich sehenswert. Auch wenn man die Pyramiden nicht besteigen kann so ist der Eindruck schon imposant.

Man sagt es gibt noch tausende dieser Pyramiden nur müssen diese noch gefunden werden. Die meisten sind zugewachsen und können so einfach nicht ausgemacht werden.

Wenn diese dann gefunden werden müssen diese restauriert werden. Die grosse Pyramide ist von 2 Seiten restauriert worden 2 andere Seiten sind noch unbearbeitet und man sieht deutlich den Unterschied. Die grosse Pyramide ist nicht mehr zugänglich seit ca. 3 Jahren. Eine über 60 jährige Frau wollte offenbar einen Hut der ihr wegflog auffangen und verlor das Gleichgewicht. Sie stürzte daraufhin die Pyramide runter und starb. Einen Tag später war die Pyramide gesperrt für Besucher.

Nach 3 Stunden Besichtigung ging es dann zum Essen. Uns erwartete ein normales Touri Restaurant und das Essen war entsprechend schlecht.

Jetzt in Cancun angekommen schauen wir erst mal wo wir was vernünftiges zu Essen bekommen.

Pyramide in Chichen Itza

Pyramide in Chichen Itza

Wir werden wahrscheinlich gleich aus der Hotel Area herausfahren und rein in die Stadt einen Markt suchen wo man gut essen kann. Hier gibt es zwar viele Restaurants aber wir essen doch lieber an den kleinen Ständen woran wir uns schon gewöhnt haben.

Gerade in Cancun angekommen fängt es an zu regnen was nicht typisch ist für diese Jahreszeit. Regenzeit ist Juli und August, dann wenn die Hurricans kommen.

Man sollte also tunlichst vermeiden in dieser Zeit hier Urlaub zu machen es sei denn man hat Lust auf einen Abenteuer Urlaub und sucht die Gefahr.

Flamingos

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen von Flamingos und Co.

Flamingos am Golf von Mexico

Flamingos am Golf von Mexico

Wir sind nach Celestun gefahren einem kleinen Ort am Golf von Mexico.

Celestun ist ein kleines Dorf mit einem Nationalpark daran. Dort sind ca. 35000 Flamingos ansässig. Diese Vögel in freier Wildbahn zu sehen ist wirklich ein Erlebnis.

Natur Reservat

Natur Reservat

Zudem gibt es in diesen Wäldern die um den See herum sind einiges zu sehen. Die Bäume haben sich an die Umgebung angepasst und besitzen lange Wurzeln die ins Wasser reichen.

Leider hat mich eine Grippe erwischt und so bin ich leider nicht so fit wie ich gerne wäre.

Es gibt ja Gott sei Dank Apotheken auch wenn wir uns diese anders vorstellen.

restaurant am Strand

restaurant am Strand

Hier sind es kleine Räume hinter einem Garagentor versteckt in denen man alles kaufen kann. Alles ausser Pflaster, denn das kennen die Mexikaner nicht. Es gibt Verbandsmaterial zu kaufen und dazu Klebeband aber alles zusammen als Pflaster gibt es nicht.

Haus an der Plaza in Merida

Haus an der Plaza in Merida

Mittags kehrten wir in ein Restaurant direkt am Strand ein. Die Vorspeise ein Cocktail aus Gambas, Muscheln und Tintenfisch war sehr lecker. Man fügte dem Cocktail eine Art Tomatensauce hinzu und etwas Chilisauce sowie Limone.

Leider war der Hauptgang der aus frischem Fisch bestehen sollte nicht ganz so schmackhaft, naja das Essen war im Reisepreis mit dabei daher möchte ich mich nicht beschweren.

Pferdekutsche in Merida

Pferdekutsche in Merida

Merida ist übrigens ein wirklich netter Ort. Die Gebäude sind einigermassen gepflegt zumindest um die Plaza Mayor herum.

Ein frisches Bier vom Fass zu bekommen ist allerdings sehr schwierig. Wir haben es nun geschafft in der Stadt mit ca. 1 Million Einwohner eine Bar zu finden die Bier vom Fass hat. Modelo netro oder blanco nennt sich das Bier und ist wirklich lecker, zumindest für mexikanische Verhältnisse.

Hotel Caribe in Merida

Hotel Caribe in Merida

Generell kann ich es gar nicht verstehen dass man so ein Bier wie Coronita, welches hier in Mexico übrigens Corona heisst, in Deutschland trinkt. Deutschland hat wirklich gute Biere aber so eine “Brühe” muss man sich doch wirklich nicht antun. Die Deutschen zahlen dafür 3 Euro oder mehr für eine Flasche wobei ich mich fragen muss ob die den Geschmack verloren haben.

Bezüglich Bier sind die Mexikaner zumindest keine Helden in meinen Augen. Naja man kann ja nicht alles können.

In Merida kann man auch gut zu Pferd unterwegs sein und sich eine Kutsche mieten mit der man durch die Stadt fahren kann. Da jedoch viel Verkehr ist und man zwischen den Autos “reiten” würde haben wir davon dann doch Abstand genommen obwohl es schon romantisch ist in einer Kutsche unterwegs zu sein.

Glück hatten wir übrigens mit unseren Hotel, dem Hotel Caribe in Merida. Es ist in der Nähe der Plaza Mayor gelegen und ganz im Stil einer mexikanischen Hacienda gebaut mit einem schönen Patio wo man morgens frühstücken kann.

Uxmal in Yucatan

Heute stand auf dem Programm Uxmal.Uxmal liegt auf der Halbinsel Yucatan im Süden von Mexico. Gerne hätten wir uns auch den Norden Mexicos angesehen aber soviel Zeit bleibt uns leider nicht so dass wir uns auf den Süden beschränken müssen.

pyramide del adivino in Uxmal

pyramide del adivino in Uxmal

Uxmal ist eine Stätte der Maya. Im Gegensatz zu den Azteken sind die Maya ein friedliebendes Volk gewesen welche Händler waren.

300 Jahre baute man an diesen Pyramiden, wobei die grösste leider nicht mehr zu besteigen ist. In Uxmal werden nachts Licht und Sound Darbietungen angeboten welche wohl umwerfend sein müssen.

Leider sind diese bis zum 20. März in der Renovierung so dass wir dieses Spektakel leider nicht buchen konnten. Schade und ich hatte mich so darauf gefreut.

Anschliessend besuchten wir die Kabah ebenfalls eine Stätte der Maya jedoch bedeutend kleiner als Uxmal.

Diese kleinen Reisen die angeboten werden kann man bequem vom Hotel aus buchen.

Pyramide in Uxmal

Pyramide in Uxmal

Am nächsten Tag dann wird man abgeholt von einem Bus und auch wieder ins Hotel gebracht. Der heutige Ausflug kostete uns etwa 27 Euro pro Person was für einen ganzen Tag Ausflug nicht viel ist.

Jetzt konnten wir auch in Erfahrung bringen wie wir von Merida nach Cancun kommen. Eigentlich wollten wir hier per Bus hinfahren und hatten dafür unseren letzten Tag eingeplant. Von den Reiseveranstaltern wird hier eine Reise angeboten wo wir Chichen Itza besuchen können und anschliessend direkt in Cancun im Hotel vorbeigebracht werden eine sogannte Drop Down Tour.

Das ist für uns natürlich äusserst praktisch, denn Chichen Itza ist ca 1,5 Stunden entfernt und Cancun 3 Stunden.

Kirche an der Plaza Mayor in Merida

Kirche an der Plaza Mayor in Merida

So müssen wir nicht einen Bus extra buchen sondern können zwei Dinge miteinander verbinden.

Damit hat der touristische Teil unserer Mexico Reise begonnen. Ab heute sind wir unter Touristen und werden die nächsten Tage ein rein touristisches Dasein verbringen.

Nichts desto trotz gibt es eine Menge zu sehen und ich bin schon auf morgen gespannt.

Jetzt geht es auf den Markt in der Nähe der Plaza “Salbutes” und “Panuchos” essen welches kleine Tortillas in Öl gebacken sind mit leckerem Hühnchen und Gemüse und natürlich einer scharfen Sauce.

Xochimilco

Sonntag waren wir in Xochimilco. Xochimilco ist ein kleines Dort am Rande von Mexico City. Man fährt mit der Metro etwa 1,5 Stunden vom Zentrum Mexicos aus. Doch die Reise hat sich gelohnt.

Bootsfahrt in Xochimilco

Bootsfahrt in Xochimilco

Es erwartet uns ein ruhiges Dorf welches am Wochenende immer Anziehungspunkt für viele Einheimische und Touristen ist. Das gesamte Dorf ist mit kleinen Kanälen durchzogen vergleichbar mit Venedig nur nicht so gross.

Auf diesen Kanälen fahren kleine Boote die mit reiner Muskelkraft angetrieben werden. Die “Remeros” haben einen langen Holzpfahl in der Hand der nach oben hin etwas dünner wird.

Dieser wird auf den Grund des Wassers gebracht und man stösst sich damit ab und so gerät das Boot in Bewegung.

Es ist schon sehr interessante zu sehen mit welchem Geschick hier gelenkt wird.

Viel Verkehr auf dem Wasser

Viel Verkehr auf dem Wasser

Zusammenstösse sind nur sehr selten zu sehen und meist schaffen es die Remeros hier geschickt an anderen Booten vorbei zu steuern.

Wir mussten auch hier wieder ganz schön handeln und ich bin sicher wir haben zuviel bezahlt. Denn immer wenn ich als “Tourist” auftauche steigen die Preise gleich enorm. Auch wenn es uns meistens gelingt die Preise entsprechend zu drücken ist es in diesem Falle recht schwierig gewesen.

Wie auch immer hatten wir 1 Stunde enspanntes Bootsfahren was uns sehr gefallen hat.

Leider habe ich mir seit gestern eine Erkältung zugezogen und laufe ständig mit mehreren Packungen Tempos herum. Und das wo wie ab heute auf der Rundreise durch Süd Mexico sind.

fahrende Restaurants auf dem Wasser

fahrende Restaurants auf dem Wasser

Aber auch das werde ich sicherlich überstehen. Erwähnenswert scheint mir noch dass man bei den Bootsfahrten jede Menge zu essen bekommt.

Es gibt fahrende Ständer die einem die leckeren mexikanischen Gerichte direkt ans Boot bringen. Auch Musik kann man bekommen.

Die Musiker werden auf einem Beiboot untergebracht welches dann neben dem Hauptboot mitfährt und die Gäste mit typisch mexikanischer Musik begeistert.

Unser Essen hat sich in der Zwischenzeit sehr geändert. Wir sind mittlerweile dazu übergegangen nicht mehr im Hotel zu frühstücken sondern in den zahlreichen Märkten die es hier gibt.

Tamales Maismasse mit Chili in Maisblatt

Tamales Maismasse mit Chili in Maisblatt

Gestern hatten wir das Glück zum Frühstück noch “Tamales” zu bekommen. Das sind in Maisblätter eingerollte Maismasse mit Chili. Diese Tamales gibt es in verschiedensten Varianten wobei es schwer ist zu sagen welche nun die leckerere ist.

Tamales gibt es eigentlich nur morgens bis 10 Uhr maximal da es ein ein Frühstück für die Mexikaner ist. Da wir in den letzten Tagen recht spät gefrühstückt haben wurden Tamales nicht mehr verkauft.

Abends waren wir wieder mit der Mutter und Schwester von Saul sowie dem Freund der Schwester an einem Strassenstand essen. Dort wo es die leckersten “Quecos” wie die Quesadillas auch genannt werden gibt.

Ich habe eine Quesadilla con rajas was bedeutet gefüllt mit einer grünen Chiliart, sowie eine Quesadilla chichoron welche mit einer der leckeren Würste gefüllt wird die es in Mexico gibt.

typischer Herd eines Trassenrestaurants

typischer Herd eines Trassenrestaurants

Zudem gibt es natürlich die leckere traditionelle grüne oder rote Sauce so dass es auch etwas scharf wird.

Zum Abschluss gab es noch eine Gordita, eine etwas grössere Quesadilla ebenfalls mit Chichoron und überaus lecker.

Heute sind wir in Merida eingetroffen einer Stadt mit ca. 1 Million Einwohnern. Diese Stadt ist äusserst schön und interessant. Man merkt im Vergleich zu Mexico City gleich dass man hier in einem touristischen Gebiet ist.

Als erstes suchten wir uns einen dieser üblichen Märkte hier in der Nähe um vernünftig essen zu gehen. In die Restaurants gehen nur die Touristen und das Essen ist auf den Märkten wesentlich besser zudem kostet es nur 10% von dem was man in den Restaurants bezahlen muss.

Hier ist die Küche wieder eine ganz andere und wir freuen uns gleich auf die Spezialitäten der Küche von Yucutan.

kulinarischer Genuss

Eigentlich müsste jeder Tag hier mit Lob erwähnt werden, denn das Essen ist einfach unglaublich und ich kann leider mit Worten nicht das wiedergeben was ich erlebe.

Tacos doradas mit Tacos suaves mit Nopales

Tacos doradas mit Tacos suaves mit Nopales

Tacos de cecina

Tacos de cecina

Heute morgen haben wir nicht unser Frühstück im Hotel eingenommen, denn so gut ist es nun wirklich nicht. Statt dessen sind wir in einen der vielen Märkte gefahren um dort zu “frühstücken”. Wenn man Frühstück zu dem sagen kann was wir zu uns genommen haben.

Wir fingen an mit Tacos de suadero das sind Tacos mit einer Fleischfüllung. Man fügt dann selber noch Sauce einmal die rote und einmal die grüne hinzu und träufelt etwas Limone darauf. Dann nimmt man das alles in die Hand und isst es so. Ich glaube diese Tacos und die Quesadillas sind meine Favoriten.

Frühstück im Markt

Frühstück im Markt

Das ganze ist ein wenig scharf wegen der Sauce aber äusserst schmackhaft.

Danach gab es Tacos de cecina ebenfalls 2 Stück die mit dem gleichen Prozedere bearbeitet wurden.

Als Höhepunkt wurden anschliessend noch Tacos al Pastor gereicht das stind Tacos mit einer Fleischfüllung die ähnlich dem Gyros ist nur feiner und kleiner geschnitten.

Tacos al pastor

Tacos al pastor

Diese Tacos sind schon mit einer fertigen Souce versehen so dass man sie einfach nur noch essen muss.

Auch zu diesem Markt sind wir wieder ein paar Kilometer gefahren, denn es isst sich nicht überall gleich gut.

Einen Tip kann ich jedoch allen geben die so einen Markt besuchen, einfach immer dahin gehen wo viel Betrieb ist da ist das Essen meistens ausgezeichnet.

Zu den Tacos gab es ein “agua de horchata” eines meiner Lieblingsgetränke. Es schmeckt wie süsse Milch und ist einfach herrlich. Diese Getränke gibt es immer als Liter oder halber Liter. Heute morgen begnügten wir uns mit einer kleinen Portion.

Bereits gestern waren mit mit der ganzen Familie essen auch um die Mittagszeit dafür gab es dann abends kein Essen mehr denn wir waren alle noch vom Mittag satt. Gestern assen wir mit 5 Leuten und haben ca. 10 Euro inklusive Getränke ausgegeben.

Gestern gab es Consome de cordero was eine Suppe mit Lammfleisch ist.

Consome eine mexikanische Suppe

Consome eine mexikanische Suppe

Ess Theke in einem Markt

Ess Theke in einem Markt

Dazu gab es Tacos dorados und Tacos suaves, die dorados in Öl knusprig gebraten und die sucaves schön weich wie die Tacos heute morgen.

Bilder von dem gestrigen Frühstück finden sich etwas weiter oben. Ich hätte hier noch so viele Bilder unterbringen können mir läuft schon beim blossen schreiben und Bilder anschauen wieder das Wasser im Mund zusammen.

Das nebenstehende Bild zeigt die Theke an der wir gegessen haben und die Köche in Aktion. Was mich schon immer wieder wundert ist dass Fleisch einfach so herumliegt und oft nicht gekühlt wird.

Fleisch auf der Theke

Fleisch auf der Theke

Dafür ist aber alles extrem schmackhaft und wir überlegen ob wir überhaupt noch im Hotel frühstücken sollen.

Allerdings kann man ja nicht jeden Tag so fürstlich essen, und ich bin mir jetzt schon sicher dass ich nach der Mexico Reise eine extra Runde im Fitnessstudio einlegen kann.

Gestern sind wir dann noch ein eine Discothek “Butterflies” gegangen welche hier einfach “Butter” genannt wird.

Eine recht grosse Discothek mit einer Travestie Show die recht gut war. Mexikanische Folklore wurde dort geboten und die Ausstattung für diese Disco war enorm. Lautsprecheranlagen vom feinsten mit einem Kland den man sich in Deutschland manchmal wünschen würde.

Disco "Butter" in Mexico

Disco "Butter" in Mexico

Zudem eine Lasershow vom feinsten, 6 Laserbänke habe ich alleine gezählt und die Show war gut. Leider gab es wie in vielen Discotheken nur Flaschenbier aber damit konnte ich leben.

Erstaunlich auch hier wieder wurde ich angemacht von einem jungen vielleicht 18 oder 19 Jahre alten Mexikaner der es wohl auf mich abgesehen hatte. So einen Erfolg bei Männern habe ich weder in Spanien noch in Deutschland. Wäre ich also auf der Jagt wäre dies der Ideale Ort für mich. Die Disco “Butter” befindet sich übrigens gleich neben der Metro “Salgo del agua” in der Izazaga 9.

Gestern sind wir dann noch nach dem Essen über den Markt gegangen ich konnte mal wieder die Vielfalt verschiedener Chili sehen die es zu kaufen gibt.

Wir glauben ja Chili ist gleich Chili aber das ist noch lange nicht so. Es gibt vielleicht 15 - 20 verschiedene Chiliarten die man auf den Märken kaufen kann. Jede davon werden für andere Gerichte verwendet und schmecken bzw. riechen auch ganz unterschiedlich.

mexikanische Chili auf einem Markt

mexikanische Chili auf einem Markt

Wir versuchen wenn wir nach Spanien zurückfliegen ein paar Chili mitzunehmen, denn ohne diese ist eine Zubereitung der Speisen einfach nicht möglich.

Zudem wird mein Freund auch noch ein paar Rezepte von seiner Mutter mitnehmen müssen, denn auch wenn wir sicherlich in Spanien die Gerichte nicht alle originalgetreu kochen können so hoffe ich doch dass es möglich ist nur ein paar dieser Köstlichkeiten zuzubereiten.

Die Auswahl auf den Märken ist einfach enorm, man bekommt alles was man benötigt und von diesen Märkten gibt es sehr viele in Mexico.

Ich glaube dass es in jedem Viertel so einen Markt gibt der nicht nur äusserst günstig ist sonder wo die Gerichte auch aussergewöhnlich sind.

Wie schade dass der normale Tourist hier gar nicht herkommt und die Möglichkeit hat diese Köstlichkeiten zu probieren.

Hähnchenfleisch auf dem Markt

Hähnchenfleisch auf dem Markt

Statt dessen wird er wohl in normale Restaurants gehen wo das Essen nicht halb so gut ist wie auf den Märkten oder den vielen kleinen Ständen in der Stadt.

Mexikanische Mole

Mexikanische Mole

Ich freue mich jetzt schon wieder auf morgen was es dann leckeres zu essen gibt. Jeden Tag gibt es hier neue Überraschungen und neues leckeres Essen.

Die mexikanische Mole zum Besipiel ist äusserst schmackhaft und wird zu Herstellung von Soucen verwendet. Es ist Schokolade mit Chili versehen, also vorsicht wenn man zuviel davon nimmt.

Wir sind gestern auch wieder mit einem Micro gefahren wobei mich schon wundert dass diese Kleinbusse überhaupt fahren. Der Zustand ist mehr als bedenklich.

Der Microbus in Mexico

Der Microbus in Mexico

Eigentlich ist es auch gefährlich mit dem Micro zu fahren, aber wenn man tagsüber unterwegs ist geht das Risiko zumindest wenn man weiss mit welcher Linie man fahren will.

Der Microbus ist neben der Metro das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel in Mexico. An den meisten Orten kommt der Micro einmal alle 1- 2 Minuten vorbei und die Busse sind jedesmal voll.

Als wir auf der Rückfahrt einen Micro nehmen wollten waren alle überfüllt und wir nahmen letzlich ein Taxi.

Apropo Taxi gestern bin ich tatsächlich in einem “Bocho” gefahren was das typische Taxi für Mexico ist. Es handelt sich um einen VW Käfer wo der rechte Vordersitz ausgebaut ist. So kann man sich bequem auf die Rückbank setzen und wird chauffiert.

Aber auch hier ist vorsicht geboten, viele Taxen werden überfallen gerade nachts. Man wirbt vor einer Disco mit “Taxi seguro” was sicheres Taxi bedeuten soll. Sicherer als andere Taxen sind diese allerdings auch nicht.

Was auch gerne gemacht wird ist das Taxometer gar nicht anzuschalten. Viele sagen dieses sei kaputt dann sollte man auf jeden Fall einen festen Preis vor der Fahrt aushandeln.

Der Bocho das Taxi in Mexico

Der Bocho das Taxi in Mexico

Touristen werden hier gerne über den Tisch gezogen und viel zu teuer abgerechnet.

Ich als Deutscher falle natürlich sofort in Mexico auf und man versucht mir bei jeder Gelegenheit mehr Geld abzunehmen als den Einheimlischen. Ich bin allerdings mittlerweile so gut vorbereitet so dass ich denen schon klar mache nicht mehr zahlen zu wollen.

So langsam fühle ich mich hier schon wie zu Hause. Mexico ist einfach ein herrliches Land und Mexico City ist unglaublich.